Welche Vollmachten sind sinnvoll – nicht nur im Alter?


Das sind die wichtigsten Vollmachten:

Vorsorgevollmacht sowie Patienten- und Betreuungsverfügungen

Im Ernstfall ist es sowohl für den Betroffenen als auch für dessen Familie leichter, die rechtlichen und finanziellen Angelegenheiten im Sinne des Betroffenen zu regeln. In den einzelnen Vollmachten können Wünsche rechtsgültig aufgeschrieben werden.

  • Die Vorsorgevollmacht bestimmt, dass der Betreuer die finanziellen, organisatorischen und medizinischen Vorgänge für die Person erledigt, die die Vollmacht erteilt hat.

  • Mit der  Patientenverfügung  wird schriftlich festgelegt, welche medizinischen Behandlungen erfolgen sollen, in denen der eigene Wille nicht mehr geäußert werden kann. Wichtig ist auch, dass in diesem Dokument festzulegen ist, welche ärztlichen Maßnahmen in bestimmten Fällen abgelehnt werden.

  • Die Betreuungsverfügung/Betreuungsvollmacht legt fest, wer im Falle von plötzlicher Krankheit, Pflegebedürftigkeit oder Behinderung die persönlichen  Angelegenheiten regelt. Die Person des Vertrauens bekommt eine entsprechende Vollmacht oder beim Betreuungsgericht wird ein gesetzlicher Betreuer bestellt.

Die Regelung der Vollmachten ist für jedes Alter wichtig und eine große Verantwortung und auch Herausforderung für den Bevollmächtigten.