Uhren-Test: So kann Demenz relativ einfach festgestellt werden


Oft verlaufen die Grenzen zu Beginn einer Demenzerkrankung fließend und werden leicht mit altersbedingter Vergesslichkeit verwechselt. Nur ein Arzt kann mit einer fundierten Diagnose eine gezielte Therapie eingeleiteten.

Besteht der Verdacht, dass ein Angehöriger an Demenz erkrankt sein könnte, kann dies bereits zu Hause relativ einfach nachgeprüft werden. Zur Über-prüfung des Verdachts kann der sogenannte Uhrentest durchgeführt werden: Hierbei zeichnet eine Person einen Kreis auf Papier, der eine Uhr darstellen soll. Danach wird der Betroffene gebeten, das Ziffernblatt und Zeiger einzuzeichnen, um eine bestimmte Uhrzeit wiederzugeben. Gibt er falsche Zeiten ein oder kann er gar kein Ziffernblatt zeichnen, sollte sobald wie möglich ein Neurologe oder eine Gedächtnisambulanz aufgesucht werden.

Um die Lebensqualität im Fall einer Demenz für den Betroffenen zu ver-bessern und ihm möglichst lange ein selbstbestimmtes Leben zu ermög-lichen, ist es wichtig, bei Verdacht auf eine Erkrankung möglichst früh einen Arzt aufzusuchen. Nur mit einer Diagnose kann eine gezielte Therapie eingeleitet werden, die Symptome lindern und den Krankheitsverlauf verzögern kann.

 

Quelle: Wohnen-im-Alter