Pflegetagebuch- Warum ist es wichtig ?


Leider werden noch viele pflegebedürftige Menschen in einen völlig falschen (bzw. gar keinen) Pflegegrad eingestuft, da die Vorbereitung auf die MDK-Begutachtung nur unzureichend war. Wer einen Pflegegrad  beantragen möchte, tut deshab gut daran, ein Pflegeprotokoll zu führen.

Um einen  Pflegegrad zu erhalten, ist ab 2017 nicht mehr die minutengenaue Zeitberechnung notwendig.  Mit den neuen Pflegegraden ist nur noch ausschlaggebend, wie selbstständig bzw. unselbstständig der Pflegegrad-Antragssteller ist.

Aus diesem Grund sind die meisten Pflegetagebücher nicht mehr verwendbar, da hier die Minutenleistung und nicht die Selbstständigkeit der Person abgefragt wurde.

Ein gut geführtes Pflegetagebuch/Pflegeprotokoll kann dazu führen, daß gleich in den richtigen Pflegegrad eingestuft wird. Wer falsch eingestuft ist, kann im Jahr tausende von Euro an Pflegekosten verlieren. Und das unabhängig davon, ob die Pflege zu Hause oder im Pflegeheim erfolgt. Je höher der Pflegegrad, umso höher das Pflegegeld.

 

Quelle: Pflege-durch-Angehörige.de